Uncategorised

Foto: Albert Müller.

Das letzte Monatsblatt des historischen Kalenders 2021 wird von den Sängern des Männergesangvereins "Fidelio" im Jahr 2002 geziert. Die Namen der abgebildeten Personen lauten (jeweils von links nach rechts):

Vorderste Reihe: Winfried Bauer, Heinz Kreutzberg, Georg Müller, Waldemar Weber, Christoph Brauner, Leander Schaan ("Metz"), Bernd Penth ("Hugo"), Reiner Brack.

Zweite Reihe: Günther Prediger, Raimund Mees ("Remmo"), Gerhard Jenal ("Gonzi"), Martin Meyer, Helmut Prediger, Thomas Rosport, Karl-Horst Mumm, Gerhard Bettscheider, Dirigent Bernd Hassel.

Dritte Reihe: Alois Winter, Walter Niehren, Martin Schmidt, Joachim Knobe, Martin Lauer, Theo Silbermann, Wolfgang Wetzel, Alfred Biesel ("Allé"), Raimund Kühn.

Die Aufnahme wurde von Albert Müller angefertigt und zur Verfügung gestellt. Dafür sei ihm herzlich gedankt!

Foto: Sammlung Elisabeth Schmitt

Das Novemberbild unseres diesjährigen historischen Kalender zeigt die Mädchen der Klassenstufen 5 bis 8 im Jahr 1947. Die Namen der abgebildeten Personen lauten wie folgt (immer von links nach rechts):

Vorderste Reihe: Agnes Lauer, Therese Weißgerber, Elisabeth Müller, Maria Feld, Theresia Schmitt, Alexa Silbermann, Renate Hoffmann, Charlotte Schwammbach, Hiltrud Löw, Ingelore Schmitt, Gertrud Schorr.

Zweite Reihe: Theresia Bauer, Hannelore Becker, Genoveva Hassel, Pauline Schmitt, Hiltrud Schmitt, Regine Eisenbarth, Elisabeth Schmitt, Marga Klanig, Edith Weber.

Dritte Reihe: Hilde Schmitt, Hiltrud Martin, Helene Knobe, Irmgard Hoffmann, Johanna Bauer.

Vierte Reihe: Renate Reinhardt, Marlene Gerstner, Maria Dillinger.

Fünfte Reihe: Elfriede Feld, Theresia Hoffmann, Reinhilde Eisenbarth, Annelies Krämer.

Sechste Reihe: Bernadette Schmitt, Marie Bettscheider, Emelda Schmitt, Johanna Leidinger.

Siebte Reihe: Amanda Bauer, Erna Krämer, Agnes Brack, Konstanze Albert, Maria Hoffmann, Lehrerin Schmitt.

Die Aufnahme sowie die Namen wurden von Elisabeth Schmitt zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank!

Foto: Sammlung Karsten Jungmann

Das Blatt des Monats Oktober unseres diesjährigen historischen Kalenders zeigt vier Aufnahmen der Rodungsarbeiten am Spitzeichtunnel zwischen Landsweiler und Eiweiler 2007. Diese Arbeiten fielen an, um die Sanierung des Tunnels im Zuge des Ausbaus der Saarbahnstrecke von Heusweiler nach Lebach zu ermöglichen. Die eigentliche Sanierung begann dann im Sommer 2010 durch die Firma Saar Montan, welche die Arbeiten jedoch bereits im Januar des Folgejahres wegen Unstimmigkeiten mit der Saarbahn GmbH wieder einstellen musste. Darauhin wurde die österreichische Firma Östu Stettin mit der Fortführung der Sanierung beauftragt, welche das Projekt im Frühjahr 2012 erfolgreich beenden konnte. Seit Oktober 2014 kann die Saarbahn daher tatsächlich durch den Spitzeichtunnel zwischen Saarbrücken und Lebach pendeln.

Auf einem der Bilder zu erkennen ist der älteste Sohn, Janis, unseres stellvertretenden Ortsvorstehers Karsten Jungmann, der auch die Aufnahmen zur Verfügung stellte. Dafür herzlichen Dank!

Foto: Sammlung Karsten Jungmann

Das Septemberbild unseres diesjährigen historischen Kalenders zeigt ein Klassenfoto des Jahrgangs 1975/76. Die Namen der abgebildeten Personen lauten wie folgt.

Hintere Reihe, v.l.n.r.: Marco Manns, Christian Zapp, Sven Schiele, Nicole Schmückle, Katja Kruschewski, Denise Scholer, Christine Samson, Caroline Weber, Mirjam Ziegler.

Mittlere Reihe, v.l.n.r.: Lehrer Jelen, Markus Becker, Daniel Leidinger, Dirk Biesel, Nirmin Cucur, Anja Glaessner, Andrea Kiefer, Nicole Müller, Sonja Arend, Sandra Hoffmann, Jenny Erbel.

Vordere Reihe, v.l.n.r.: Jörg Seitz, Jan Zeiner, Markus Schu, Daniel Tak, Andreas (Nachname nicht bekannt), Axel Schmitt, Michael Groß, Karsten Starjakob, Roberto Rimedio, Thorsten Weber, Maik Ames.

Das Foto sowie die Namen wurden von Karsten Jungmann zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank!

Bild: Sammlung Allé Biesel

Das Julimotiv unseres historischen Kalenders 2021 zeigt eine Aufnahme des Schuljahrgangs 1949/50 um 1959 im Filmsaal der neuen Volksschule St. Barbara. Die Namen der abgebildeten Personen lauten (von links nach rechts):

1. Reihe: Elisabeth Schmitt/Altmaier, Josefa Serf/Schopphoff, Helga Laick/Reiter, Lehrer Friedrich Krämer, Brigitte Thewes-Bessin, Helga Breuer/Leidinger, Adele Jenal/Windhäuser

2. Reihe: Marlene Mees/Stahl, Paul Senkyr (+), Hermann Josef Jost, Werner Heckmann, Seppel Bauer, Werner Leidinger, Hermann Zapp, Elisabeth Junker/Thome

3. Reihe: Jürgen Mücke (+), Alois Alt, Manfred Knobe, Toni Jäckel (+), Friedhelm Jungblut

4. Reihe: Hans Georg Feld, Peter Senkyr (+), Hans Britten, Hermann Biesel, Donatus Thewes, Erhard Engel, Jürgen Schmitt, Allé Biesel, Franz-Josef Engel, Hans-Peter Rosport.

Die Aufnahme sowie die Hintergrundinformationen wurden von Allé Biesel zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank!

Foto: Sammlung Karsten Jungmann

Das Junimonatsblatt unseres diesjährigen historischen Kalenders wird von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr im Jahr 1989 geziert. Die Namen der abgebildeten Personen lauten:

Vordere Reihe, v.l.n.r.: Jens Schirra, Alexander Holz, Karsten Brunner, Lars Spengler.

Hintere Reihe, v.l.n.r.: Karsten Jungmann, Oliver Albert, Peter Neises, Christian Zapp, Stefan Radau.

Die Aufnahme sowie die zugehörigen Namen wurden von Karsten Jungmann zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank!

 

Historischer Kalender Landsweiler 2021 Maiblatt

Foto: Sammlung Edeltrud Schommer

Das Foto entstand im Vorfeld und aus Anlass des 35jährigen Bestehens des Musikvereins „Treue Fest“ Landsweiler.

Dieses Fest fand vom 25. bis 27. Mai 1963 statt. Den Anfang bildete samstags ein Festkommers im Festzelt mit dem gastgebenden Verein, dem Patenverein Reisbach, dem Schülerchor der St. Barbara-Schule und dem MGV „Fidelio“ Landsweiler.

Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst mit anschließender Totenehrung und Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal. Am Nachmittag nahmen 25 Gastvereine an einem Festumzug teil. Anschließend traf man sich zu einem Freundschaftsmusizieren der Gastvereine im Festzelt.

Das Fest klang abends mit einem Tanz im Festzelt aus.

Vordere Reihe von links:

Alfons Schneider (2. Beisitzer), Johann Dillinger (Ehrenvorsitzender), Heinrich Schmitt (Vorsitzender), Willi Wolf (Dirigent), Erich Hoffmann (2. Vorsitzender), Jakob Philippi (Schriftführer), Seppel Müller (Unterkassierer), Fritz Serf (1. Beisitzer)

2. Reihe:

Gerd Gasper, - unbekannt -, Seppel Bauer, Josef Schug, Guido Philippi, Wolfgang Weber,

- unbekannt -, Adolf Bulle, Eugen Eisenbarth, Engel Bauer, dahinter: Wenzel Lieber, Toni Serf,

- unbekannt -, Rainer Schmitt (Dicker), Lothar Bettscheider (Hauptkassierer)

3. Reihe:

Benno Mees, Heinz Weber?, - unbekannt -, Erwin Hoffmann, Gerhard Bettscheider, Josef Glessner, Josef Bauer

Quelle:

Festschriften des Musikvereins 1963 und 1978

Das Motiv wurde von der mittlerweile leider verstorbenen Edeltrud Schommer zur Verfügung gestellt, während Allé Biesel die Hintergrundinfos zusammengetragen hat. Beiden gilt dafür ein herzliches Dankeschön.

Foto: Elmar Altmeier

Das Aprilblatt unseres diesjährigen historischen Kalender wird vom Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins im Jahr des 40. Bestehensjubiläum 1989 geschmückt.

Die Namen der abgebildeten Personen lauten (v.l.n.r.):

Josef Neu (Hauptkassierer), Otto Kopf (Kassierer), Peter Haberer (Beisitzer), Klaus Schaan (1. Vorsitzender), Franz Boullay (Beisitzer) und Hans Klanig (Schriftführer).

Es fehlt der 2. Vorsitzende Hermann Fries.

Die Aufnahme wurde von Elmar Altmeier zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank!

Erinnerung an die Kriegs- und Nachkriegszeit in Landsweiler

Erster Nachtrag

 

Zweiter Nachtrag

 

 

Luftangriff auf den Bahnhof Landsweiler 1944

 

Vorbemerkungen:

Die folgenden Niederschriften beruhen auf Aussagen von Personen, die diesen Angriff persönlich erlebt haben.

 

Zum Telefon:

Die einzelnen Stationen der Bahnlinie Lebach – Völklingen waren mittels einer durchgängigen Telefonleitung miteinander verbunden. Die einzelnen Telefone wurden mit einer Handkurbel angewählt. Jede Station hatte ein bestimmtes Signal (z.B. Station xy „kurz-kurz-lang“). In jeder Station hörte man das Signal von allen übrigen. So kam es, dass in den einzelnen Stationen laufend das Telefon klingelte, obwohl die Anrufe nicht immer für sie bestimmt waren. Erst wenn das passende Signal kam, nahm der Stationsvorsteher das Gespräch an.

Es ist zu vermuten, dass nicht nur die Bahnhöfe selbst, sondern auch die Dienstwohnungen der Bahnbeamten an dieses Netz angeschlossen waren. Die Züge fuhren damals in großem zeitlichen Abstand (z.B. der „Halbeinszug“ war der „Luisenthalerzug“, der „Viertelvorvierzug“ der „…“. In den Zwischenzeiten war der Bahnbeamte wohl öfters in seiner Privatwohnung.

 

1. Alfons Bauer (17.01.2005, Jahrgang 1937)

Es war ein schöner Sonntagmorgen im Sommer (27. August) 1944. Alfons war, wie so oft, bei seinem Kameraden Hans Werner Weber im Bahnerhaus (Wohnhaus des Bahnbeamten in Landsweiler), wo sie oft im Erkerzimmer Tischtennis spielten. Gegen Mittag verließ Alfons das Haus. Als er vor dem Haus war, hörte er aus einem offenen Fenster das Klingeln des Telefons. Dabei kam ihm Vater Weber, der Bahnbeamter in Landsweiler war, entgegen (vermutlich aus dem Stall; Ziegen …?), der vor sich hin brummte: „Jo jo, ich komm jo schon.“

Als Alfons auf Höhe der Gaststätte „Waldesruh“ (die „Mill“) war, gab es „Vollalarm“ (d.h. dauernder Heulton; hier gehen die Meinungen etwas auseinander, Josef Bauer meint, es wäre „Voralarm“ gewesen.). Er lief nach Hause, wo die Familie anschließend zu Mittag aß.

Gegen 12.30 Uhr gab es eine Unruhe, man hörte Gewehrfeuer und Flugzeugmotoren, die Familienmitglieder liefen in den Keller (ein gewölbter Keller unter dem Stall).

Ein im Bahnhofsbereich stehender, vollbesetzter Zug mit 14 Waggons wurde von amerikanischen Flugzeugen angegriffen, die Leute flohen in Panik in das nahe gelegene Gasthaus. Zwischen einer und drei Personen wurden bei diesem Angriff getötet. Die Piloten schossen blindlings auf die fliehenden Menschen, sodass „kein Stein im Bahnhofsvorgelände ungetroffen blieb“. Einschüsse gab es außerdem im Dach des Bahnhofsgebäudes und im Bahnhofschild. Zufällig wurde auch ein freistehender Wasserhahn (in Bahnhöfen damals üblich) getroffen, sodass das Wasser floss.

Der Angriff erfolgte aus Richtung Süden („von der Kipp“).

 

2. Erwin Schmitt (25.01.2005, Jahrgang 1931)

Auch Erwin befand sich an diesem Sonntag um die Mittagszeit in der Nähe des Bahnhofes bei den Kastanien. Als der Luftangriff begann, rannte er fluchtartig zum Bunker, der in der Nähe seines Elternhauses (Falscheider Straße) steht.

Er glaubt, dass es drei Maschinen waren, die „aus Richtung Tunnel“ (also Süden) angriffen. Ihm ist kein Alarm im Gedächtnis.

 

3. Josef Bauer (23.04.2005, Jahrgang 1930)

Josef Bauer sieht den Angriff auf den Bahnhof in Landsweiler im Zusammenhang mit Rundfunkmeldungen des gleichen Morgens, wonach Angriffe auf militärische Ziele (Waffenstellungen, z.B. V2-Waffe; Munitionszüge) und Verkehrsverbindungen (Brücken, Eisenbahnen) durch einen Jagdverband über Südwestdeutschland erwartet wurden. Gegen 12.30 Uhr sei eine starke Detonation aus Richtung Dillingen zu hören gewesen. Viktor und Oswald Bauer liefen auf den „Budenberg“ und konnten eine Rauchwolke „wie ein Atompilz“ über Dillingen erkennen. Dort war bei einem Luftangriff ein Munitionszug getroffen worden und ist dabei detoniert.

Inzwischen ist der „12-Uhr-40-Zug“, gezogen von zwei Loks, im Bahnhof Landsweiler eingetroffen. Lokführer war u.a. Theodor Staden aus Lebach, vh. mit Anna Hubig, Eltern des in Landsweiler wohnenden Theodor Staden (vh. mit Maria Serf). Im Zug waren etwa 300-400 Menschen, überwiegend Leute aus dem Lazarett Lebach, die entweder entlassen oder auf dem Weg zum Heimaturlaub waren, und Berg- und Hüttenarbeiter auf dem Weg zur Arbeit. Auf den Ruf „Flieger, Flieger“ verließen die Insassen den Zug und versuchten u.a. in den umliegenden Häusern Schutz zu finden. In der Gaststätte fanden ca. 100 Menschen Unterschlupf.

Drei Flugzeuge des Typs „Thunderbolt“ (wörtl. „Donnerblitz“, einsitziges Jagdflugzeug) griffen aus Richtung Süden in ca. 20 m Höhe an, wobei das letzte Flugzeug nicht geschossen hat.

Bei diesem Angriff starben drei Menschen:

1. Alfred Fontaine, 19 Jahre alt, wurde beim Bahnhofsschild getroffen und ins Gasthaus getragen. Er starb dort auf dem Sofa.

2. Einem 24jähriger Unteroffizier mit Namen Schmitt wurde der Kopf abgeschossen.

3. Ein 43jähriger Hüttenarbeiter aus Michelbach wurde in einem Gebüsch tot aufgefunden.

Eine ca. 80jährige volltaube Frau blieb unverletzt, obwohl links und rechts von ihr alles zerschossen wurde.

Die drei Flugzeuge kreisten noch eine Zeit lang über der Hub (oder vorher?). Der Zug stand nach diesem Angriff noch mehrere Tage im Bahnhof.

 

Allé Biesel

Foto: Sammlung Elmar Altmeier 

Das Märzmotiv unseres historischen Kalenders zeigt eine Gruppe von Helfern der Aktion "Sauberer Wald" im Jahr 1996. Die Namen der abgebildeten Personen lauten (v.l.n.r.)

Michael Meyer, Anja Kiefer (nun Kroo), Ingrid Kiefer (†), Julia Bauer, Franz Penth, Hannah Penth (nun Dietrich), Daniel Simon.

Das Foto wurde von Elmar Altmeier zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank!

Februarbild des historischen Kalenders

Foto: Sammlung Martin Meyer

Primiz von Neupriester Peter Koster im Jahr 1928

Aufgenommen vor dem Elternhaus des Primizianten, Eidenborner Straße 9.

Erste Reihe (von links nach rechts): 1. Helena Raber/Hoffmann (geb. 1915), Heusweiler Str. 9, 2. unbekannt, 3. Klara Koster (1893-1971), 4. Katharina Koster-Becker (1865-1929), 5. Primiziant Peter Koster (1901-1970), 6. Nikolaus Koster sen. (1858-1932), 7. Margarete Koster (1897-1980) mit Kind Klara Schwinn (1928-2012), alle Eidenborner Str. 9, 8. unbekannt,

Zweite Reihe: 1. Emil Hoffmann (1897-1969), Heusweiler Str. 39, 2. Pfarrer Nikolaus Koster jun. (1889-1950), 3. Elisabeth Koster (1895-1952) und 4. Albert Schwinn (1892-1982), alle Eidenborner Str. 9,

Dritte Reihe: 1. Anna Engel/Schmitt (1911-1956), Falscheider Str. 1, 2. Anna Engel (1903-1975), Eidenborner Str. 8, 3. Mathias Altmeyer (1865-1944), Heusweiler Str. 55, 4. Barbara Krämer-Biehl (1876-1953), Zum Hangenberg 2,

Vierte Reihe: Jakob Zapp sen. (1894-1963), Eidenborner Str. 1, Peter Engel (1876-1956), Eidenborner Str. 8, 3. Edmund Bauer (1886-1971), Mühle

Quelle: Sammlung Erhard Müller, zur Verfügung gestellt von Konstanze Müller.

Das Motiv wurde von Martin Meyer zur Verfügung gestellt, während Klaus Feld den Text beigetragen hat. Beiden dafür herzlichen Dank!

 

 

Foto: Sammlung Franz Penth

Das Januarmonatsblatt unseres diesjährigen historischen Kalenders zeigt zwei Aufnahmen der noch jungen "Petri-Weiher" in unserem Naherholungsgebiet am "Gohlocher Wald". Das obere Bild, das vom Aufweg zur Straße "Auf der Schled" aus angefertigt wurde, zeigt dabei das Vordere der beiden Gewässer, während auf der unteren Fotografie der Weiher direkt an der "Petri-Stube" zu sehen ist. In den Hintergründen der Bilder sind dabei junge Fichten zu sehen, die von den damaligen Mitgliedern des Angelsportvereins angepflanzt wurden. Außerdem wurden durch die Jusos unter deren damaligen Vorsitzenden Agilbert Breuer 14 Lindenbäume gesetzt, die der zu dieser Zeit amtierende Landsweiler Bürgermeister Hermann Hassel von einem lokalen Förster beziehen konnte. 

Auf der oberen Aufnahme sind im Hintergrund außerdem zahlreiche geparkte Fahrzeuge zu sehen, die auf den damaligen Verlauf der B268 hindeuten. Auf dem unteren Bild hingegen ist eine große Anzahl an Anglern zu erkennen, was darauf schließen lässt, dass diese Fotografie beim Abfischen des entsprechenden Jahres entstanden ist.

Die Aufnahmen wurden von Franz Penth zur Verfügung gestellt, während Franz Boullay und Agilbert Breuer die entsprechenden obigen Informationen zusammengetragen haben. Dafür möchte ich mich bei allen mit dem traditionellen Anglergruß "Petri Heil" bedanken.

Zum Bau der "Petri-Stube" liefert Allé Biesel noch den folgenden sehr interessanten Text, wofür auch ihm großer Dank gilt:

Bau der Fischerhütte 1971
Bereits im Winter 1968/69 begannen acht Gründungsmitglieder mit dem Dammbau für den Fischweiher und dem Auffüllen des Geländes vor der späteren Fischerhütte. Das Material zum Damm stammte überwiegend vom Aushub der Hauptstraße (Heusweilerstraße). Diese bekam eine stärkere Schotterschicht und anstelle des Pflasters eine Teerdecke (Es war die Zeit des Soldatenmordes im Munitionslager, 20. Januar 1969.). Den Bau des Mönches leitete Arnold Boullay, der in der Folgezeit mehrere Mönche in der Umgebung baute.
Während des Weiherbaus stießen weitere Mitglieder zum Verein, sodass beim Bau der Fischerhütte folgende Mitglieder in irgendeiner Weise mitwirkten (Liste möglicherweise nicht vollständig):
Arnold Boullay (Planung, Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten, Verschalungen), Werner Altmeyer (Erdarbeiten), Hans Schmitt (Seel) und Karl Krämer (Maurerarbeiten), Peter Brack, Peter Zeiner, Josef Meyer, Josef Sauer, Josef Riehm, Josef Krämer, Alfred Leidinger (Estrich, Bodenbeläge, später Backofenbau und Natursteinarbeiten rund um den Backofen), Karl Sörgel, Berthold Wolf (Klempnerarbeiten und Installation) und Josef Bauer.
Anmerkung:
Das Gelände, auf dem die Fischerhütte steht gehört dem Angelsportverein (ASV). Den Fischweiher hat der Verein auf 100 Jahre von der Stadt Lebach gepachtet. Der Sportweiher gehört der Stadt, wird aber vom ASV gepflegt. Am unteren Ende des Weihergeländes lag ein schmaler Streifen, der Edwin Altmeier gehörte. Ihn konnte die Stadt durch Vermittlung des Vereins erwerben. Die Kaufsumme streckte Josef Bauer angeblich vor.

Festzug der Ortsvereine am 15.08.1953

Foto: Sammlung Axel und Maria Weber

Entgegen der auf dem Kalender abgedruckten Überschrift, zeigt das Deckblatt des historischen Kalender 2021 den Festzug der Ortsvereine im Rahmen der Einweihung der neuen Pfarrkirche vom 15.08.1953 . Diese Korrektur wurde dankenswerter Weise von Amanda Albert beigesteuert.

Für die Hintergrundinformationen zitiere ich daher aus dem Werk "Lansweiler Geschichtsbilder - Entstehen, Wachsen und Entwicklung eines Dorfes", Seite 25:

"Festzug der Ortsvereine

Gegen 14 Uhr formierte sich auf dem Kirchbauplatz ein langer Festzug, an dem sich unter Vorantritt des heimischen Musikvereins der Kirchenchor "Cäcilia", Landsweiler, der MGV "Fidelio", Landsweiler, der Männergesangverein Lebach und der Sportverein nebst einer großen Volksmenge beteiligten. Auf dem Sportplatz unterhielt der Musikverein Landsweiler unter Leitung von E. Rousow Festbesucher mit alten und neuen Weisen. Nach dem Eintreffen von Ministerpräsident Johannes Hoffmann wickelte sich das offizielle Programm des Festnachmittags ab. Nach einem Eröffnungsmarsch des Musikvereins ergriff H. H. Pastor Hoffmann das Wort zu einer herzlichen und humorvollen Begrüßungsansprache, in der er der Regierung, den Behörden und nicht zuletz seinen Pfarrkindern für die bisherige tatkräftige Unterstützung dankte."

Die Namen der auf dem Foto abgebildeten Personen lauten, sofern bekannt (v.l.n.r.):

Änni Recktenwald, Amanda Albert, unbekannt (Mann im Hintergrund mit verschränkten Armen) , Josef Krämer, Hermann-Josef Rosport, unbekannt (Mann mit erhobener Hand), Anton Albert, Hermann-Josef Schmitt, Pater Anton Biesel, unbekannt, Pastor Peter Koster, Pater Anton ten Winkel, unbekannt.

Die Aufnahme und einige Informationen wurden von Axel und Maria Weber zur Verfügung gestellt, während Amanda Albert und Allé Biesel diese ergänzten. Dafür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.

Liehnerclub 1991

Foto: Sammlung Manfred Schmidt

Das letzte Monatsblatt des historischen Kalenders zeigt den "Liehnerclub" im Jahr 1991.

Die Namen der abgebildeten Personen lauten (v.l.n.r.):

Friedel Backes, Franz Engel, Gregor Jochum, Ludwig Bauer, Alfons Schneider, Peter Krämer, Irene Bauer, Josef Neises, Manfred Schmidt, Josef Bauer, Franz Groß.         

Die Aufnahme und die Namen wurden von Manfred Schmidt zur Verfügung gestellt. Dafür gilt ihm ein herzliches Dankeschön.

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