SAARBAHN - Berichte chronologisch archiviert (neueste unten)

 In den letzten Wochen sind immer öfter Fragen über den Saarbahnausbau und entsprechende Maßnahmen in Landsweiler an mich herangetragen worden. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Verantwortlichen des Saarbahnausbaus und der Tunnel-sanierung zu einer Ortsratssitzung einzuladen, damit sie diese Fragen aus erster Hand beantworten können.

Es bot sich an, diese Sitzung am Tunnel abzuhalten und von dort die interessanten Orte anzugehen. Die große Ressonnance dieser Sitzung – es waren außer unserem Ortsrat weitere 35 Personen anwesend – war sehr erfreulich. Herr Zmölnig von der Firma „Östu Stettin“, Herr Mayerhofer von der „Bauüber-wachung“ und Herr Bürtel von der „Saarbahn“ hatten viele Fragen zu beantworten und haben das im Rahmen ihrer Möglichkeiten souverän gemeistert.

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Zuerst hatten der Bauleiter der Sanierungsfirma, Herr Zmölnig, und vom Ing.-Büro Laabmayr, Herr Mayrhofer, anhand von Plänen die derzeitigen Arbeiten am Tunnel erläutert. Bis Ende September sollen Aufweitung und Fertigstellung der ersten Betonschale fertig sein. Dann wird die 2. Schale aus Beton, die für die Statik verantwortlich ist, eingezogen. Sofern die Sanierungsarbeiten weiterhin so gut voranschreiten, ist mit der Fertigstellung der Arbeiten inclusive Fluchtweg und sonstiger Infrastruktur in der veranschlagten Zeit im April 2012 zu rechnen. Die Baukosten betragen ca. 5 Mio. Euro. Im Anschluss an die Ausführungen ist den Anwesenden die Arbeit an der Baustelle gezeigt worden.

 

Nach der Besichtigung wurde die Strecke vom Nordportal des Spitzeichtunnels bis zum Haltepunkt Landsweiler-Nord begangen. Herr Bürtel erklärte, welche Arbeiten an den verschiedenen Punkten der Saarbahn auf Landsweiler Gelände noch ausgeführt werden.

Die sogenannte „Hasenbrücke“ muss aus statischen Gründen im oberen Teil erneuert werden. Die beiden Seitenteile bleiben stehen, der Bogen muss jedoch erneuert werden, damit die Brücke den Belastungen standhält. Die Unterführung „an der Lach“ ist in gutem Zustand und wird komplett erhalten bleiben.

Die beiden Haltepunkte werden je etwa 75 m lang, wobei „Süd“ über eine Brücke hinter dem jetzigen Anwesen Sauer und über einen Fußgängerweg von der Habacherstrasse neben Anwesen „Feld“ vorbei zu erreichen sein wird. „Nord“ wird zweigleisig mit 2 Bahnsteigen gebaut, damit hier 2 Züge kreuzen können. Er ist zu erreichen über die Strasse „Zum Sägewerk“, über einen Übergang vom „Weißen Stock“ und über eine Treppe aus der „Dornheckstrasse“. An diesem Haltepunkt hat Herr Bürtel versprochen verschiedene Aspekte in Saarbrücken in die weitere Planung mit einzubringen.

Auf der gesamten Strecke sind immer wieder Stützmauern zur Abstützung des Dammes oder zur Sicherung der Strecke und der nachbarschaftlichen Grundstücke vorgesehen. Die größte Stützmauer mit 2,50 m Höhe wird hier entlang des Haltepunktes-Nord gebaut, um die Häuser in der Dornheckstrasse zu schützen.

Aus sicherheitstechnischen Gründen muss der Überweg hinter dem landwirtschaftlichen Anwesen „Bauer“ entfallen und wird durch eine Unterführung beim Durchgang hinter Anwesen „Biesel“ ersetzt. Die Schäden an Bürgersteigen und Strassen müssen am Ende zusammen mit der Stadt Lebach reguliert werden. Im Vorfeld hat die Stadtverwaltung in einem Bestandsgutachten den Zustand vor den Baumaßnahmen festgestellt. Wenn fertig gebaut ist, wird ein Vergleich gezogen.

Mehrmals wurde eine Verbreiterung der Brücke an der Lachstraße gefordert. Nach Rücksprache mit unserem Bürgermeister, Herr Arno Schmidt, wurde mir mitgeteilt, dass dieses Bauwerk Bahneigentum ist. Nach Aussage von Herr Bürtel müssten Maßnahmen hier (ca 1 Mio €) komplett von der Stadt übernommen werden, da diese Maßnahme nicht für den Bau der Saarbahn notwendig und somit nicht bezuschußungsfähig sei. Die Finanzlage der Stadt kennt jeder von uns und weiß somit, dass diese die Baumaßnahme nicht „stemmen“ kann. Weiterhin wäre zum jetzigen Zeitpunkt keine Umplanung mehr möglich.

Ich bedanke mich bei allen für die Teilnahme an der interessanten Veranstaltung.

 

Thomas Rosport, Ortsvorsteher

 

 

Bilder kurz vor der Fertigstellung der Innenschale des Tunnels.
Diese Firma versteht ihr Handwerk. Am 22. fahren die Jungs bis zum 9.1. in 
den wohlverdienten Weihnachtsurlaub:

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In letzter Zeit werden viele Fragen über die Saarbahn, als auch über die Regulierung der bereits verursachten und noch zu erwartenden Schäden gestellt.

Am Donnerstag, den 10. Mai fanden sich um 17 Uhr auf dem Festplatz etwa 100 Anwohner aus Landsweiler zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der diese Fragen aus kompetenter Hand beantwortet werden sollten. Der Geschäftsführer der Saarbahn, Herr Norbert Reuter, erklärte zuerst die grundsätzlichen und rechtlichen Begebenheiten von Planung und bisherigem Bau der Saarbahnstrecke bis Lebach.  Der Projektleiter, Herr Daniel Bürtel, hat dann den zeitlichen Fahrplan und damit den weiterhin erwarteten Zeitraum von negativen Beeinträchtigungen, wie Schäden an Straßen und Gehwegen, sowie Lärm und enormen Staubbelastungen abgesteckt.

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Weiterhin waren außer unserem Bürgermeister, Herr Arno Schmidt, weitere Mitglieder der Verwaltung und einige Mitarbeiter von an der Baustelle arbeitenden Firmen anwesend.

 

Die Herren stellten sich den Fragen der teilweise erbosten Bürger und versuchten die Fragesteller mit den Antworten zu befriedigen. Dass dies nicht leicht ist, zeigte sich sehr rasch an den vorgebrachten Fragen und Anregungen.

Wir hoffen, dass in Landsweiler nach der Baumaßnahme die Infrastruktur - Straßen und Gehwege - wieder in ihren vorherigen Zustand gesetzt wird, und das selbstverständlich ohne Beitrag der anliegenden Bürger. Weiterhin müssen Schäden, die durch die Baumaßnahme entstanden sind, zur Zufriedenheit der Anlieger reguliert werden.

Die "Saarbahn" bewirtete die Anwesenden auf dem Festplatz. Danke, dass die Anliegen der Betroffenen in dieser Veranstaltung gehört wurden.

 

Am Freitag, den 11. Mai, sind auch aus Landsweiler und Lebach Bürger vom Eiweiler Viadukt über die Saarbahntrasse durch den Spitzeichtunnel mitgewandert und haben den Ausführungen von Herrn Bürtel über den Bau der verschiedenen Werke gelauscht. Gut 200 Personen haben durch die Wanderung ein positives Signal für die Saarbahn gesetzt.

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